• Vertreten durch Zentren in: Aalen, Esslingen, Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe, Mannheim, Neckarsulm, Pforzheim, Rastatt, Singen, Stuttgart, Tübingen, Ulm; Saarland: Saarbrücken-Kaiserslautern

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Aktuelles aus der Presse

2. Intensivkurs Baden-Württemberg Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin

13. Dezember 2017, in Aktuelles aus der Presse

Dieser Intensivkurs findet am 13. und 14. April 2018 im Tagungsraum Blaubeuren, bei Ulm, statt. Die Fortbildung richtet sich an interessierte Frauenärztinnen und Frauenärzte.
Weitere Informationen sowie die Online-Anmeldung unter www.soft-consult.org


Erste Gebärmuttertransplantation in Deutschland durchgeführt

14. Oktober 2016, in Aktuelles aus der Presse

Ein multidisziplinäres Ärzteteam unter der Leitung von Prof. Sara Brucker, Prof. Alfred Königsrainer, Prof. Silvio Nadalin und Prof. Diethelm Wallwiener aus dem Department für Frauengesundheit und der Universitätsklinik für Viszeral- und Transplantationschirurgie, Universitätsklinikum Tübingen, in Kooperation mit dem Uterustransplantationsteam des Universitätsklinikums Göteborg, Schweden unter der Leitung von Prof. Mats Brännström, Prof. Pernilla Dahm-Kaller und Prof. Niklas Kvarnström führte die erste Uterustransplantation in Deutschland am 14.10.2016 durch. 

Die 28-jährige Patientin mit absoluter uteriner Infertilität aufgrund eines Mayer-Rokitanski-Küster-Hauser (MRKH) –Syndroms hat das Transplantat als Lebendspende erhalten. Die mehrstündige Operation hatte einen komplikationslosen Verlauf. 

Die absolute uterine Infertilität betrifft 3 bis 5 % aller Frauen und war bis vor kurzem eine praktisch unheilbare Ursache der weiblichen Unfruchtbarkeit. Die einzigen Möglichkeiten für diese Frauen, Mütter zu werden bzw. sogar genetisch eigene Kinder zu bekommen, waren die Adoption bzw. für letzteres die Leihmutterschaft, die wiederum in Deutschland nicht erlaubt ist. Die Ursachen der uterinen Infertilität reichen von geringfügigen Fehlbildungen oder gutartigen Veränderungen des Cavum uteri, die mittels operativer Therapie (Dissektion, Resektion) beseitigt werden können, bis hin zum kompletten Fehlen des Uterus, sei es von Geburt an (kongenitale Aplasie) oder nach notwendiger Entfernung aus benigner oder maligner gynäkologisch-geburtshilflicher Indikation. 

Am Universitätsklinikum Tübingen unter der Leitung des Departments für Frauengesundheit und der Universitätsklinik für Viszeral- und Transplantationschirurgie liefen die Planungen für die erste Uterustransplantation seit mehreren Jahren. Die Arbeitsgruppe um Prof. Mats Brännström konnte im Jahr 2014 erstmals zeigen, dass durch eine Uterustransplantation die absolute uterine Infertilität erfolgreich behandelt werden kann. 


1. Intensivkurs Baden-Württemberg - Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin

02. März 2016, in Aktuelles aus der Presse

findet am 08. und 09. April 2016 im Tagungszentrum Blaubeuren bei Ulm statt. Diese Fortbildung richtet sich an interessierte Frauenärztinnen und Frauenärzte.
Informationen und die online Anmeldung finden Sie unter www.intensivkurs-bw.de


10 Jahre Fertiprotekt

02. März 2016, in Aktuelles aus der Presse

Das FertiPROTEKT Netzwerk e.V.  feierte am 19./20. Februar 2016 sein 10jähriges Jubiläum und ist seit kurzem als eingetragener Verein registriert.
Es wurde 2006 in Heidelberg gegründet und umfasst inzwischen etwa 100 universitäre sowie nicht-universitäre Zentren in Deutschland, Österreich und Schweiz.
Die flächendeckende Beratungs- und Therapiemöglichkeit, die Optimierung der fertilitätserhaltenden Methoden sowie umfassende Dokumentation sind einige der Ziele, die der Verein seit Jahren verfolgt.
Neu erschienen ist jetzt auch ein Fachbuch "Perspektive Fertilität: Indikation und Durchführung fertilitätsprotektiver Massnahmen bei onkologischen und nicht-onkologischen Erkrankungen", welches von Mitgliedern des Netzwerkes erstellt wurde.
Weitere Information sowie kostenloses Download unter www.fertiprotekt.de


Erste PID-Anträge werden genehmigt

01. Februar 2016, in Aktuelles aus der Presse

Nach der Etablierung der PID-Ethikkommission und Zulassung der ersten PID-Zentren in Baden-Württemberg im Juli 2015 tagte die Ethikkomission bereits zweimal (Oktober 2015 und Januar 2016). Bisher wurden 7 PID-Anträge gestellt. Die Kosten betragen zwischen 1.500 und 2.000 Euro und werden bislang von den Patienten selbst getragen.
 
Januar 2016: Der Staat bezuschusst künstliche Befruchtung auch bei Unverheirateten:
Paare ohne Trauschein erhalten künftig ebenfalls einen staatlichen Zuschuss zur Kinderwunschbehandlung. Die Kassen übernehmen Kosten nur bei Eheleuten.
Weitere Information unter:
www.sueddeutsche.de/panorama/familienministerin-schwesig-unverheiratete-erhalten-zuschuss-zu-kuenstlicher-befruchtung-1.2807886
www.faz.net/aktuell/feuilleton/familie/kuenstliche-befruchtung-zuschuss-fuer-unverheiratete-14002023.html
www.zeit.de/politik/deutschland/2016-01/reproduktionsmedizin-kinderwunschbehandlung-uebernahme-staat-unverheiratete


Baden-Württemberg bekommt zwei PID-Zentren: Heidelberg und Freiburg

03. August 2015, in Aktuelles aus der Presse

RZBW, Pressestelle, 03.08.2015:

Das Sozialministerium hat zum 01.07.2015 nach Prüfung der Anträge zwei PID Zentren zugelassen: in Freiburg die Praxis für Humangenetik (Prof. Dr. J. Kohlhase) mit dem Centrum für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin Freiburg (CERF) und der Uniklinik Freiburg als Kooperationspartner und in Heidelberg die Uniklinik mit der Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie und Fertilitätsstörungen (Prof. Strowitzki) und das Institut für Humangenetik (Prof. Bartram). Die Voraussetzung für die Zulassung war die Vorgabe der besonders qualifizierten Einrichtung, damit die hohen Qualitätsanforderungen erfüllt werden. So wurde in der Vergangenheit z.B. in Freiburg die PID bei monogenetischen Erkrankungen bereits mehrfach erfolgreich durchgeführt. Die PID Zentren sind verpflichtet anonymisierte Daten über die PID-Behandlungen an das Paul-Ehrlich-Institut zu melden. Die Zulassung ist zunächst auf 5 Jahre befristet.

Am 15.7.2015 wurde außerdem die gemeinsame PID-Ethikkommission der Länder Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Thüringen konstituiert.

Diese ist bei der Landesärztekammer Baden-Württemberg angesiedelt. Für die Durchführung der PID ist eine Antragstellung seitens der Patientin bei der Ethikkommission notwendig, die innerhalb von 3 Monaten die Anträge bewerten soll.

 

Weitere Informationen zur PID – Ethikkommission:

 

www.aerztekammer-bw.de/20buerger/50pid-kommission/index.html


Künstliche Befruchtung: BKK begrüßt Schwesig Vorstoß

02. Juni 2015, in Aktuelles aus der Presse

Ärzte Zeitung, 02.06.2015:

BERLIN. Die Betriebskrankenkasse Verkehrsbau Union (BKK VBU) begrüßt die Ankündigung von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD), die Beschränkung der künstlichen Befruchtung auf Kassenkosten auf Ehepaare zu überprüfen. "Wir freuen uns sehr, dass jetzt endlich auch der Gesetzgeber die Initiative ergreift und für die längst überfällige, zeitgemäße Gleichstellung sorgen will", sagt Helge Neuwerk, Stellvertreter des BKK-VBU-Vorstands.

Familienministerin Schwesig hatte kürzlich angekündigt, dass sie prüfen lassen will, wie die Richtlinie zur Förderung der künstlichen Befruchtung durch die Krankenkassen geändert werden kann. Der Bericht wurde von ihrem Ministerium bestätigt.